APL Recommends

Performances and Program connected to the APL.

Questionology

Cordula Daus & Charlotta Ruth

Questionology ist eine Forschungsumgebung von Cordula Daus und Charlotta Ruth. Gemeinsam mit einem Team von Quasi-Doktor*innen haben sie ein begehbares Programm entworfen, das die vielleicht letzte, wirklich menschliche Eigenschaft trainiert: zu fragen und in Frage zu stellen. Die Teilnehmer*innen sind eingeladen, verlorene Dinge und Gedanken aufzuspüren und wiederherzustellen. Techniken aus Sprachkunst, Choreografie, Hebammenkunde, Neurowissenschaft, Witchcraft und Software-Engineering helfen dabei und produzieren neue Intelligenzen.

Testen Sie Questionology hier

stündlicher Beginn: 15:00 / 16:00 / 17:00 / 18:00 Uhr (empfohlene Dauer der Teilnahme: 1,5 – 4 Std.)

Die Anzahl der Teilnehmer*innen ist limitiert und erfolgt auf Basis der Zutrittsregelungen der Universität für angewandte Kunst Wien.

Credits

Konzept, Environment Cordula Daus und Charlotta Ruth Programmierung, Sound Simon Repp Forscher*innen Waltraud Brauner, Cordula Daus, [M] Dudeck, Gilbert Grünbühel, Imani Rameses, Charlotta Ruth Architektur Hinnerk Utermann Objektdesign Susanne Song-Yi Griem, Sofia Romberg Logo Vasilis Marmatakis Grafikdesign Maiko Sakurai Karner Kollaboration Soundinstallation Thomas Grill, Till Bovermann, Almut Schilling (Rotting sounds, FWF AR445) Kollaboration Installation Office Margarete Jahrmann aka Superfem Produktion Dominik Grünbühel Technischer Support Felipe Duque

Eine Koproduktion von Flat-Corner Kunstverein, Zentrum Fokus Forschung, Universität für Angewandte Kunst Wien, brut Wien, MDT Stockholm

Questionology ist Bestandteil von und basiert auf Methoden, die innerhalb der Doktoratsprojekte und Forschung von Cordula Daus (Kay, or a Case for Intensity und Outer Woman, FWF: V 797) und Charlotta Ruth (Choreographic Contingencies for on- and offline) am Zentrum Fokus Forschung der Universität für Angewandte Kunst entwickelt wurden.

Mit freundlicher Unterstützung der Kulturabteilung der Stadt Wien und des Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport

Vielen Dank an Sebastian Bark, Cornelia Bast, Philipp Ehmann und Steffi Hofer.

if a bee falls in(to) a box

SERPENTINE.

A Touch of Heaven (and Hell)

11.Juni bis 29. August 2021 | 11 June to 29 August 2021

Lichthöhe, Thomas Hörl & Peter Kozek, Filmstill, Camera: Victor Jaschke, 2020/21

Temporäre Kunstinterventionen entlang der Großglockner Hochalpenstraße
Temporary art interventions along the Grossglockner High Alpine Road

Mit | With: Iris Andraschek & Hubert Lobnig, Thomas Hörl & Peter Kozek,
Ralo Mayer, Anna Meyer und Hannes Zebedin

Kurator | Curator: Michael Zinganel

Der Besuch der Ausstellungsräume findet unter Beachtung der aktuellen Sicherheitsvorkehrungen der COVID-19 Verordnungen statt. Wir ersuchen Sie um Einhaltung der Vorgaben.
Visits to the exhibition rooms are subject to the current protective measures set out in the COVID-19 regulations. We kindly ask you to observe the guidelines.

Parallel zu dem zweijährig angelegten künstlerischen Projekt im öffentlichen touristischen Raum entlang der Großglockner Hochalpenstraße zeigt das MMKK rund um das berühmte Glocknergemälde von Markus Pernhart filigranere Bilder, Skulpturen und Installationen, die der extremen Witterung am Berg nicht standhalten würden. Die mehrheitlich recherchebasiert arbeitenden Künstler*innen schärfen hier wie dort den Blick für Themen, die in der Geschichte des Straßenprojekts bereits angelegt sind: die Obsession zur Beherrschung der Natur, der Weg als Ziel, die Straße als Sportgerät, Teststrecke und Wallfahrtsroute, die Glücksgefühle und Todesängste, die sich hier gleichermaßen einstellen, die Fahrzeuge als essentielle Weggefährt*innen, die Vertreter*innen der menschlichen Spezies in großer Anzahl und Dichte hoch hinauf und tief hinunter durch die Landschaft tragen, durch Lebensräume von Wild- und Nutztieren, entlang steigender Schneegrenzen und schmelzender Gletscher – deren Erhabenheit wie auch Verletzlichkeit immer vor Augen.

In parallel to the two-year public art project along the Grossglockner High Alpine Road, the MMKK is showing additional pictures and installations around the famous Glockner painting by Markus Pernhart: more filigree pictures, sculptures, and installations which would not withstand the extreme weather conditions on the mountain.
The artists, most of who make research-based works, sharpen our view for themes that are already inherent in the history of the road project: the obsession with mastering nature, the path is the goal, the road as a piece of sports equipment, test track and pilgrimage route, the feelings of happiness and fear of death that arise here in equal measure, the vehicles as essential companions that carry representatives of the human species in great numbers and density up and down through the landscape, through the habitats of wild and farm animals, along rising snow lines and melting glaciers – their sublimity and vulnerability always before our eyes.

Ausstellung | Exhibition

Museum Moderner Kunst Kärnten, Burggasse 8, 9021 Klagenfurt am Wörthersee, Austria

T: +43(0)50.536.16252 · www.mmkk.at

Di-So 10.00-18.00 Uhr · Do 10.00-19.00 Uhr

Tues-Sun 10.a.m.-6 p.m. · Thurs 10 a.m.-7 p.m.

if a bee falls in(to) a box

conjouring phenomena at home

Fr June 04,11,18 and 25 at WUK performing arts

Foto: Tara Silverthorn

if a bee falls in(to) a box is a home performance package inspired by naturally occurring optical and audible phenomena.

The artists have come together remotely from their respective cities (Vienna and Bristol) to work within one another’s fields – choreography, visual arts and sound. They have crafted and curated packages for two people to use at home after sundown. Inside the packages lie a collection of materials and the guidance to enter a sensuous home performance and conjure visions; at once scientific and magical, ancient and futuristic.

if a bee falls in(to) a box is the first of two parts. The second part of the work, if a bee falls in a forest, is a live, immersive performance installation, which will premiere at WUK performing arts in 2022.

Suitable for adults and age 12+

The package contains written guidance in both German and English, so reading skills are essential.

Please register by sending an email to performingarts@wuk.at and let us know on which day you would like to pick up your package.


Artists
Asher O’Gorman, Daniel Lercher, Tara Silverthorn

Package Design and Production
Maria Kanzler

Graphic design
Marcio Kerber Canabarro

Illustration
Gloria Amesbauer

Artistic support
Gaelin Little

Production support
Almud Krejza

Residency partners
Tanz*Hotel, Im_flieger and The Island

With support from
The Municipal Department of Cultural Affairs Vienna, Austrian Federal Ministry for Arts, Culture, the Civil Service and Sport, Otto Mauer Fonds and Arts Council England

Thanks to
Nicholas Hallett

Photo credits
Tara Silverthorn

WUK performing arts

PITCH CONTROL

Einschreibung des Körpers in eine Architektur

15.5. - 13.6. Dominikanerkirche Krems

Foto: Jana Enzelberger

In der Ausstellung PITCH CONTROL (zu deutsch „Tonhöhenregelung“ ) in der Dominikanerkirche Krems verhandelt die Künstlerin den Grundton/Kammerton „A“. Die neuen Arbeiten sind von der gotischen Architektur und dem Verhältnis vom Körper zum Raum inspiriert. Das Zentrum der künstlerischen Installation bildet das Werk A – a Three Body Problem. Die physische Arbeit besteht aus drei Teilen: Einem Instrument in Form einer Skulptur, einem Chor als Videoarbeit und der Einschreibung selbst als Bild.

Die Komposition für das Instrument ist eine Performance für Körper, Seele und Geist und kann von mehreren befreundeten Menschen unter Anleitung der Künstlerin gleichzeitig bespielt werden. Sie geben gemeinsam einen Takt an. Das Instrument schwingt wie ein Metronom in- und gegeneinander. Es bleibt spannend, ob es einen Kipppunkt gibt und wie Gleichgewicht hergestellt werden kann.

Die Schwingung des Instruments kann auch über eine Augmented Reality Installation mit Hilfe des Smartphones eingesehen werden. Das animierte Modell zeigt die Bewegung und erweitert den Raum um eine digitale Komponente. Die Umsetzung dieser Installation erfolgt in Kooperation mit dem Artificial Museum. Die Arbeit wird während der Ausstellung online und in der Dominikanerkirche sichtbar sein.

Idee, Konzept, Produktion:
Barbis Ruder

Instrument:
Architektur & Projektleitung: Philipp Reinsberg
Umsetzung: Helmuth Fahrner, Josef Loibner – art event,
Dank an: Christoph Muser, Hans Schabus

Foto & Video
Kamera: Suchart Wannaset
Support: Laura Steinl
Kostüm: Peter Holzinger
Dank an: Brigitte Kowanz/Transmediale Kunst

AR
Litto/Daniela Weiss / Artificial Museum

Kurator
Gregor Kremser

 

Die Ausstellung findet unter Einhaltung der geltenden Covid19-Schutzmaßnahmen statt.
Mit freundlicher Unterstützung des bmkös und der Bildrecht GmbH.

Museumkrems
Körnermarkt 14, 3500 Krems, Tel. 02732/801-571
Öffnungszeiten: täglich 10-18 Uhr

HOLOBIONT.

LIFE IS OTHER.

16.03.21 - 20.06.21 - Magazin4, Bregenz

Wir werden von Bakterien und Viren besiedelt, so wie wir Menschen Häuser, Städte und Umgebungen besiedeln. Wir dienen auch als Wirte für Ideologien, Medien und Technologien. Der 1991 von der Biologin Lynn Margulis geprägte Begriff ‚Holobiont’ beschreibt uns als ein von der Biosphäre durchdrungenes Gesamtlebewesen. ‚Holobiont’ sprengt das Selbstverständnis individuellen Lebens, vernetzt uns über unser Mikrobiom symbiontisch mit anderen Organismen, stört die Teilung in Subjekt und Objekt und kränkt unser gewohntes Ich-Konzept.

Die sozialen und psychischen Transformationen der letzten Monate bringen ins Bewusstsein, daß ‚Leben’ vor allem jenes anderer als menschlicher Akteure ist.

Einfache Grenzziehungen halten dieser Dynamik nicht mehr stand. ‚Wir’ erfahren ‚uns’ als transitorische Wesen, die zwischen digitalen und molekularen Welten treiben und spüren die Grenzverwindungen in uns als Möglichkeit einer neuen Sprache jenseits einer symbolischen Distanz zur Welt. 

Mit der Ausstellung HOLOBIONT zeigt das Magazin4 Körper, Umwelten, Texte, Medien, Maschinen und biologische Organismen – verdichtet zu zehn Bildräumen, von denen jeder eine Erzählung über ein anderes Leben und über das Leben der Anderen darstellt: LIFE IS OTHER! Anhand verschiedener Methoden, theoretischer Konzepte, Prozesse und Metaphern wird die Galerie zu einem “Holospace” – einem Magazin im Magazin.

Mit Beiträgen von Art Orienté Objet, Irini Athanassakis, David Berry, Julia Borovaya, Juan M. Castro & Akihiro Kubota, Tagny Duff, Thomas Feuerstein, Ana Maria Gomez Lopez, Luis Hernan/Pei-Ying Lin/Carolina Ramirez-Figueroa, Nigel Helyer, Hideo Iwasaki, Henrik Plenge Jakobsen, Eduardo Kac, Lynn Margulis/Dorion Sagan/Bruce Clarke, Yann Marussich, Agnes Meyer-Brandis, Gerald Nestler, ORLAN, Špela Petrič, Chris Salter, Maja Smrekar, Klaus Spiess, Lucie Strecker/KT Zakravsky, Franco Vaccari, Paul Vanouse, M R Vishnuprasad und Peter Weibel

Kuratiert von Judith Reichart, Lucie Strecker, Thomas Feuerstein, Jens Hauser und Magazin4.

Dauer: 17. April – 20.6.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 14 – 18 Uhr 

Freier Eintritt

www.bregenz.gv.at